Vielleicht wirklich das letzte Mal, das Tomaten und Zucchini aus regionalem Anbau in diesem Jahr auf meinem Teller landen können. Ich wollte die Gelegenheit einfach nicht auslassen, noch einmal mediterranen Flair in die Küche zu zaubern. Und es war eine Wohltat! Besonders toll ist die Backofen-Variante im Vergleich zum herkömmlichen Ratatouille aus dem Topf. Denn die Aromen kommen ganz anders zur Geltung.
Für 4 Personen brauchst du:
- 4 Zucchini
- 500 g Kirschtomaten
- 1 rote Zwiebel
- 2 Knoblauchzehen
- 1 Glas geröstete Paprikaschoten (in Öl eingelegt)
- 1 Dose Kichererbsen
- reichlich Thymian
- Abrieb einer Zitrone
- Olivenöl
- Salz & Pfeffer
Zubereitung
- Als Erstes wird der Backofen vorgeheizt (Grillstufe), damit die Zucchini auch schön knusprig werden.
- Rasple die Zucchini deshalb oder schneide sie in sehr keine Würfelchen. Sie werden auf einem Backblech (mit Backpapier) verteilt, gesalzen, gepfeffert und geölt. Sobald der Ofen bereit ist, kommt das Blech für ca. 20 Minuten in den Ofen. Gelegentlich das Gemüse wenden.
- Nun hat man genügend Zeit, um sich um die zweite Schicht zu kümmern, die anschließend auf die Zucchini kommt: Dafür schälst und schneidest du die Zwiebel und den Knoblauch in feine Ringe und brätst sie zusammen mit den Thymianblättchen in reichlich Öl an. Die abgetropften Paprikascheiben sowie die Tomaten schneidest du außerdem in gleichgroße Stücke.
- Alle Komponenten – Zwiebel & Knoblauch, Paprika & Tomate, kommen nach den 20 Minuten auf die Zucchini, die etwas bräunlich geworden sein sollte. Gleichmäßig verteilen und für weitere 15 Minuten in den Ofen.
- Jetzt fehlen nur noch die Kichererbsen. Diese werden nach dem Abtropfen in Öl scharf angebraten. Mit Salz und Pfeffer sowie der abgeriebenen Zitronenschale bestreuen. Regelmäßig umrühren, bis die Kichererbsen knusprig sind – das kann 10 Minuten dauern.
- Das Gemüse im Ofen sollte gleichzeitig fertig geworden sein. Jetzt gibst du nur noch die Kichererbsen über das Gemüse auf dem Blech.
Ein grüner Salat mit einem frischen, zitronigen Dressing passt besonders gut dazu – außerdem kannst du so auch gleich den Saft der Zitrone verwenden.